Mit Clicky gibt es einen relativ jungen Onlinedienst, der Monitoring von Websites anbietet. Ist nicht mehr taufrisch, hatte jetzt erst Zeit Clicky mal anzutesten – und empfand das Gebotene erstmal anständig.
Einsteigen tut man mit einem kostenlosen 21-Tage-Schnupperzugang, der nach Ablauf der Frist downgegraded wird. Die Website von Clicky ist recht übersichtlich geraten. Wenn man ein Projekt anklickt, werden schon vielfältige Daten unter den von WordPress bekannten Menüpunkt Dashboard aufgefächert. Funktionen erschließen sich schnell. Ein klitzekleiner Kritikpunkt ist vielleicht, das angemeldete Benutzer nicht gleich auf das Userverzeichnis umgeleitet werden, sondern auf der Startseite einen etwas unscheinbaren Link rechts oben anklicken müssen.
Was Clicky von anderen Statistik-Tools unterscheidet ist die Möglichkeit sich per RSS-Feed über die den Traffic zu informieren. Außerdem gibt es die Funktion Spy mit der sich live verfolgen lässt, wie User mit der Seite interagieren.
Für eine bequeme Integration in WordPress kann ein Plugin heruntergeladen werden. Zu beachten ist, das der Footer den wp_footer() – hook enthalten muss. Sonst wundert man sich, wieso man keinen Traffic auf seiner Website verbuchen kann.
Überdies kann sich der von Tabellen und Grafen gelangweilte User auch die Statistik per Tag-Cloud anzeigen lassen. Na, wenn das mal nicht Web 2.0 in Reinform ist.
Allerhand Spielereien wie ein Vista-Sidebar-Gadget oder Flashgadget, gibt es schon. Und wenn nicht, dann selbst erstellen, wenn man denn über einen kostenpflichtigen Account verfügt. Nur dann erhält man nämlich vollen Zugang zur API.
Fazit
Falls man sich nicht durchringen kann, Geld für einen Webdienst zu bezahlen, kann man nur noch 1000 Besucher am Tag zählen lassen, was immerhin 900 mehr sind als bei Statcounter, die bei einem Freeaccount auf 100 Besucher pro Tag limitieren.