Es ist ein alter Hut, externe Links mittels Icon zu markieren. Auch verlinkte Dateien wie PDF oder Zip-Archive lassen sich mit einen Icon kennzeichnen, so dass sich der Nutzer schon vor dem Klick im Klarem ist, was nach dem Klick passiert.
Man kann sich mit einer CSS-Klasse zum Beispiel .ext-link behelfen, die man dem a-Tag hinzufügt. Als CSS-Regel wird hinterlegt:
a.ext-link {padding-right: 10px; background: url(images/extern-icon.jpg) right no-repeat;}
Dieses zu Fuß gehen hat den Vorteil, dass es unter jedem Browser funktioniert. Nachteilig ist, wenn man diese Klasse nachträglich bei einer Masse von Links nachrüsten muss. Da schafft die etwas kompliziertere Regel mit der sich Elemente mittels spezifischen Werten für Attribute auswählen lasssen:
a[href^="http:"] {
background: transparent url('/images/extern-icon.jpg') right no-repeat;
padding-right: 10px;}
Links auf eigene Domain ausschließen:
a[href^="http://pixeldrama.de"],
a[href^="http://www.pixeldrama.de"] {
background: transparent;
padding-right: 0px;}
Damit muss der HTML-Code nicht angerührt werden. Ausgeschlossen von der Iconisierung sind Links, die auf die eigene Domain zeigen. Großer Nachteil der Methode ist, dass sie nur von modernen Browsern unterstützt wird. Erst der Internet Explorer 7 stellt alles korrekt dar, alle Internet Explorer darunter verweigern die Gefolgschaft. Hier ist die Zeit auf unserer Seite, irgendwann wird der Internet Explorer 6 wohl aussterben. Bis diese Stunde gekommen ist, sichern nur CSS-Klassen maximale Browserkompatibilität.
Fein raus sind wie üblich die WordPressnutzer, denn diese können auf das Plugin Link Indication zurückgreifen. Dieses läuft unter allen WordPressversionen aufwärts von 2.0. Es hängt dynmaisch Klassen an externe Links, so dass auch ältere Beiträge und Seiten nicht alle nochmal angefasst werden müssen, bietet aber die Möglichkeit unter Seiten wie Wikipedia oder Heise zu unterscheiden. Diese erhielten dann ein extra Icon. Macht alles noch mehr usable. Hätte es diese Plugin noch nicht gegeben, der Zeitpunkt für ein WordPress-Plugin aus meiner Feder wäre nahe herangerückt.
Aber das ist so das Kreuz mit WP, es gibt einfach schon alles für das System, man kann sich ruhig zurücklehnen und fett werden, wenn man nur weiß, wie man Google bedient.
January 21st, 2008 um 10:40 pm
Ist auf jeden Fall eine gute Idee. Ich wusste gar nicht, dass das auch mit “href” funktioniert. Wenn irgendwas wichtig ist und und schnell umgesetzt werden muss, hat man sowieso nie ein WordPress vor sich.