Dateien endgültig löschen ist immer so eine Sache. Denn der wahre Wert von Daten lässt sich oft erst nach einer gewissen Zeitspanne taxieren, ähnlich wie in der Kunst und Literatur. Diese Zeitspanne war bei mir der Fußmarsch vom 2. Stock ins Erdgeschoß zum Netzwerkdrucker. In der Ablage des Druckers lag nämlich: nichts.
Solche Vorkommnisse lassen sich nicht immer vermeiden, aber mit folgenden zwei Programmen zumindest abmildern:
DataRecovery
Braucht keine Installation, und ist Freeware. Funktioniert auch unter Vista, hat mir allerdings nicht geholfen. In der OpenOffice-Datei stand nur noch Zeichensalat und so schlecht hatte ich meine Orthografiekenntnisse auch wieder nicht eingeschätzt.
Restoration
Ebenfalls keine Installation notwendig, ebenfalls Freeware, allerdings nicht Vista-Ready. Dafür auch nur Zeichensalat erhalten.
Fazit
Habe mal testweise noch andere Dateien restored. Keine von den .jpg-Dateien war danach benutztbar. Anscheinend muss man doch Geld ausgeben, wenn man zu blöd ist, wichtige Dateien nicht zu löschen.
Extra mein Windowssystem mit etwaiger erfolgreicherer Software zu beschmutzen, war es mir in diesem Falle nicht wert. Also werde ich das nächste Mal achtsamer sein.
April 3rd, 2008 um 11:45 am
Hast du eine Idee, wie ich eine Partitionstabelle wieder herstellen kann?
April 3rd, 2008 um 8:19 pm
@Markus
keine Ahnung, so ein Problem hatte ich noch nicht.
Partition Logic kann das vielleicht.
Oder der Klassiker Acronis. Obwohl der bei mir unter Vista auch nur Kackmist veranstaltet hat.