Der Internet Explorer 7 (IE 7) machte uns Webentwicklern Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Und der Internet Explorer (IE 8) geht wohl den Weg in Richtung Webstandards weiter. Reichen bei IE 7 mittlerweile wenige Zeilen Code in den Conditional Comments, um ein Layout kompatibel zu machen, dürfte der IE 8 für weitere Erleichterung sorgen. Desweiteren kann man die kürzeren Updatezeitspannen, zwischen IE 6 und IE 7 lagen märchenhafte fünf Jahre, nur goutieren.
Es gibt aber wirklich eine Latte ganz interessanter Neuerungen, die vor allem dem Anwender Freude bereiten könnte. Verbesserte Adresszeile, eine vielfältigere Suchfunktion, und was mich auch neugierig macht: Tab-Gruppen. Dabei werden Seiten mit ähnlichen Informationsgehalt oder URL, ähnlich wie in der Windows-Taskleiste zu einer Gruppe sortiert. Außerdem gibt es jetzt natives Entwicklerwerkzeug an Bord und einen Kompitilitätsmodus, der Websites, die nicht sauber im IE 8 laufen, auf Knopfdruck wie der IE 7 rendert. Nur werden zusätzliche Softwareinstallationen wie der IE-Tester dadurch nicht überflüssig, da die alten Browser nicht von heute auf morgen aussterben werden.
Bei aller Freude über den Fortschritt, diese Euphorie geht mir aber dann doch zu weit, da ich die Beta 2 noch nicht mal zum Laufen gekriegt habe. Peinlich, peinlich für eine Beta, da hätte man mehr erwarten können, von einem Softwaregiganten. Vor allem, wenn er bei seiner Aufholjagd positive Stimmung verbreiten möchte.
Mehr Infos: Video: Internet Explorer 8 Beta 2 – Test | Voraussetzung IE 8 Beta 2